Der Urmia-See im Norden des Irans war einst der größte See des mittleren Ostens. Heute sind nur noch fünf Prozent seiner ursprünglichen Fläche verblieben. Der Rest ist ausgetrocknet und versalzen. Dieses filmische Essay beobachtet die Orte der Vergangenheit und Gegenwart und webt daraus eine neue Narration.
Daniel Asadi Faezi, geboren 1993, studierte Dokumentarfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München und am National College of Arts in Lahore, Pakistan. Seine Arbeiten wurden weltweit auf Festivals gezeigt und ausgezeichnet, etwa in Locarno und bei DOK Leipzig. Er war Teilnehmer von Berlinale Talents.
Filmografie
2013 AREFI, THE SHEPHERD
2016 KIDS OF TEHRAN
2016 OBSERVATION OF HAWKS IN THE SKY
2017 IN SEARCH OF
2018 THE ABSENCE OF APRICOTS
2019 WHERE WE USED TO SWIM
2021 SLOWLY FORGETTING YOUR FACES
2023 waking up in silence
2025 Rückblickend betrachtet