Der Film lenkt den Blick auf das „Museum des Unscheinbaren“, welches, eingeschrieben ins städtische Material, zum Medium und wirkmächtigen Akteur wird. Anhand seiner Erfahrung in Berlin, beschreibt der Erzähler ein subjektives Paradies, in dem menschlich gemachte Ordnungs- und Chaossysteme sich stetig überschreiben. Eine Hommage an das Chaos, die unscheinbaren Zeichen und die Stadt als Palimpsest.
Boris Dewjatkin durchstreift seit nun 13 Jahren als Zeuge und Akteur den städtischen Raum Berlins. Dem Graffiti und der urbanen Erkundung entspringend, entstand eine künstlerische Lebenshaltung, die nun in malerisch-gestalterischer Praxis, urbaner Situationsproduktion und vor allem im Film stattfindet.
Filmografie
2024 STADTMUSEUM - МОЙ РАЙ