Die Spuren dreier Figuren, Maria, Daniel und Jackpot, können wie ein experimenteller Coming-of-Age-Film gelesen werden. In den Geschichten verschmelzen autobiografische und fiktive Elemente zu einem dichten poetischen Raum, der die Wechselwirkungen zwischen Persönlichkeitsentwicklung, familiären Einflüssen und gesellschaftlichen Zwängen aufzeigt. Welche Auswirkungen haben intergenerationale Traumata auf die Psyche, auf das Begehren und auf die Bildung unserer Identität?
Gernot Wieland, geboren 1968, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und an der Universität der Künste in Berlin. Seine Filme verbinden persönliche und historische Erzählungen mit wissenschaftlichen Fakten, fiktionale und reale Elemente mit tragikomischen Ereignissen.
Filmografie
2005 Eine Reise nach Wales
2006 Oxygen is odourless, tasteless and invisible
2011 Portrait of Karl Marx as a young god
2016 "Hello, my name is..."...and..."Yes, I´m fine."
2016 Thievery and Songs
2018 Ink in Milk
2021 Bird in Italian is Uccello
2022 Turtleneck Phantasies
2025 You Do Not Leave Traces of Your Presence, Just of Your Acts